Schönheitsideal: alles muss stimmen

Eine schöne, pralle Brust ist der Wunsch vieler Frauen. Bereits junge Damen sind davon fasziniert und eifern ihrem Schönheitsideal nach. Die Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff, der in der Regel aus ästhetischen Gründen erfolgt. Selten ist es aus psychischen Gründen notwendig, diese Operation vorzunehmen. Wer sich für eine Brustvergrößerung entscheidet, sucht einen Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie oder einen Facharzt für plastische Chirurgie auf. Diese Fachärzte haben sich nach ihrem Medizinstudium mit einem weiteren Studium für diese Eingriffe spezialisiert.

Schönheit

Der Begriff „Schönheitschirurg“ ist zwar geläufig, jedoch nicht gesetzlich geschützt. Schönheitschirurg darf sich jeder nennen, der ein Medizinstudium nachweisen und eine Kanüle in einen menschlichen Körper einführen kann. Immer wieder sind Berichte in den Medien zu lesen, wo sich „falsche“ Schönheitschirurgen vor Gericht zu verantworten haben. Bei der Arztwahl ist Vorsicht geboten!

Beratung

An der Art, wie der Arzt das erste Beratungsgespräch mit seiner Patientin führt, erkennt man, ob der Arzt seriös ist. Im Vordergrund steht für den Arzt die Frage, warum sich die Patientin für diesen Eingriff entscheidet. Er erklärt ihr die Vorgehensweise bei der Operation und weist sie auf mögliche Komplikationen hin. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, die bereits Risiken mitbringen kann. Weitere wichtige Informationen wie Vorerkrankungen, Allergien und anderes fordert der Arzt während des Gesprächs.

Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung ist ein chirurgischer Eingriff an einem gesunden Körperteil. Mit diesem Eingriff vergrößert und verändert der Arzt den Busen mit Hilfe von Brustimplantaten. Diese bestehen aus Silikon und verfügen über die CE-Kennzeichnung, die für den Vertrieb innerhalb der Europäischen Union unverzichtbar ist. Der Chirurg setzt den Schnitt entweder zwischen Brustgewebe und Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel an. Neu ist das Einsetzen des Implantates in den Muskel. Die Variante soll Nebenwirkungen wie Kapselfibroserate verhindern.

Implantate

Implantate zur Brustvergrößerung unterliegen als medizinische Produkte dem Medizinproduktionsgesetz. Ein Brustimplantat besteht aus einer Hülle aus Silikon und einer Füllung mit Silikongel. Diese Füllung hat eine Konstanz ähnlich einem Gummibärchen und ist formstabil. Eine weitere Eigenschaft ist, die Substanz tritt nicht leicht aus der Hülle aus, auch wenn diese beschädigt ist. Es gibt Implantate mit Füllungen aus physiologischer Kochsalzlösung. Diese Implantate sind ungefährlich, da auch beim Auslaufen der Lösung die anderen Organe und Gewebe keinen Schaden nehmen.
Fakt ist, ein modernes Brustimplantat ist stabil und es ist unwahrscheinlich, dass es platzt.

Nachsorge, Kosten

In der Regel befinden sich die Patientinnen mindestens für eine Nacht stationär im Krankenhaus. Nach zehn Tagen zieht der Arzt die Fäden. Aufkommende Schmerzen klingen nach wenigen Tagen ab. Eine Brustvergrößerung kostet mindestens 6.000 Euro, wobei die reine OP mit 3.500 Euro anzusetzen ist.

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